GVU St. Pölten
Gemeindeverband für Umweltschutz und Abgabeneinhebung im Bezirk ST. PÖLTEN
News
Ökologisches Service-Büro des GVU ist eröffnet

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Am 28.8.2015 wurde das neu errichtete Bürogebäude des GVU St. Pölten feierlich eröffnet. Unter den geladenen Gästen fanden sich zahlreiche Entscheidungsträger von Partnerfirmen, der Mitgliedsgemeinden, der BH und der Stadt St. Pölten sowie dem Land NÖ.


Der Gemeindeverband für Umweltschutz und Abgabeneinhebung im Bezirk St. Pölten (GVU-St. Pölten) ist unter anderem für die Organisation und Verwertung der kommunalen Abfälle von fast 100.000 Einwohner der 37 Mitgliedsgemeinden verantwortlich.




Ressourcen schonen und Umwelt schützen
Ganz im Zeichen des Umweltschutzes und der Ressourcenschonung steht das neue Verwaltungsgebäude des GVU St. Pölten.
Bereits beim Rückbau und Abriss des alten Gebäudes haben wir Wert auf die Schonung der Ressourcen gelegt. So wurden alle Wertstoffe wie Holz bzw. Eisen recycelt und die Büromöbel zur weiteren Verwendung vergeben.

Kühlung ohne Stromverbrauch
Das neue Bürogebäude erfüllt die "Klima:aktiv" silver Standards. Minimaler Energiebedarf zeichnet das Bürogebäude in Passivhausweise aus. Bis zu 15 Arbeitsplätze finden in lichtdurchfluteten Räumen mit moderner LED Beleuchtung Platz. Um Ressourcen zu schonen wurde die gesamte EDV-Infrastruktur vom alten Gebäude übersiedelt. Ausgewählte stromarme Verbraucher wie PC, Telefone, Server usw. werden ab sofort zur Gänze mit Strom aus der hauseigenen Photovoltaikanlage betrieben.
Die Kühlung und Heizung des Gebäudes wird mit in die Betondecke eingelegten Rohren bewerkstelligt. Bei Hitze kann mit entnommenen Brunnenwasser das gesamte Bürogebäude angenehm akklimatisiert werden. Der Strom für alle Pumpen kann ebenfalls von der 17 kWp starken Photovoltaikanlage entnommen werden.
Obmann Ing. Franz Hagenauer: "Mit dem Bau des neuen GVU Gebäudes können wir den Service für unsere Bürger und unsere 37 Mitgliedsgemeinden verstärken. Dabei haben wir die Umweltaspekte und die Anforderungen des Büroalltags nie aus den Augen verloren!"

>Keine Lebensmittel im Abfall - Essen und gegessen werden
Bevor etwas auf dem Teller liegt...
... wurde das Nahrungsmittel zuerst in einer langen Produktionskette angebaut oder aufgezogen, geerntet oder geschlachtet, verarbeitet, transportiert, verpackt, verkauft, wieder transportiert, im Kühlschrank gelagert, noch einmal verarbeitet, gekocht und endlich serviert und gegessen.
Leider ist das nicht bei allen Nahrungsmittel so, denn laut der Welternährungsorganisation (FAO) wird rund ein Drittel der Nahrungsmittel verschwendet. Das sind weltweit rund 1,3 Millionen Tonnen Lebensmittel die verschwendet, vernichtet oder verloren gehen.

Geld stinkt nicht
Das Problem der vielen Lebensmittelabfälle aus Haushalten liegt weder am Einkommen, noch an der Altersstruktur der Bewohner - Lebensmittel finden sich in den Mülltonnen aller Bevölkerungsschichten. Nur eine bewusste Planung vor dem Lebensmitteleinkauf kann dieser Entwicklung entgegenwirken. Ein sehr angenehmer Nebeneffekt: Im Jahr bleiben durchschnittlich bis zu 300,- Euro pro Haushalt mehr in der Geldbörse.

Restloser Appetit
Nicht nur das Gebäude stand im Fokus der Umweltverträglichkeit, sondern auch das anschließende gemeinsame Mittagessen. Ein Schwerpunkt dabei bildet die Stärkung der Region und die Verminderung der CO2-Belastung durch die Verwendung regionaler Zutaten.
Eine gut abgestimmte Planung der Speisen-Menge auf die Besucheranzahl war uns dabei ganz wichtig.

Einpacken statt wegwerfen
Falls doch etwas übrigbleibt stehen dafür "Wiener Tafel-Boxen" zur Verfügung. In dieser Frischhaltebox können die Besucher die zubereiteten Speisen in Eigenverantwortung mit nach Hause nehmen. Die Köstlichkeiten können daheim oder auch am nächsten Tag in der Arbeit genossen werden.
Interessierte Cateringunternehmen, Eventagenturen oder Veranstalter mit Buffet können die Tafel-Boxen beim Gastro-Großhandel Kastner (Mindestabnahme 300 Stück) erwerben. Für jede Frischhaltebox geht ca. die Hälfte sprich 20 Cent an den Verein Wiener Tafel. Mit 1 Euro versorgt die Wiener Tafel bis zu 10 Armutsbetroffene mit geretteten Lebensmitteln.
Abfallberater Markus Punz: "Niemand muss sich zu schade sein, Speisen einzupacken. Schade wäre es nur, wenn unsere regionalen Schmankerl in den Abfall geschmissen werden!"


Fotos von der Veranstaltung


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