GABL
Gemeindeverband für Abfallbehandlung Bezirk Bruck/Leitha
News
MÜLLGEBÜHREN

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Neufestsetzung ab 01.01.2017
Der GABL-Vorstand hat in seiner Sitzung am 29.11.2016 eine Änderung der Müllgebühren beschlossen. Durchschnittlich werden die Gebühren für die Mülltonnen um 10% angehoben. Das entspricht z.B. bei der Restmülltonne (120 Liter) 1,- Euro pro Abfuhr.



Mit den Müllgebühren finanziert der GABL seit über 20 Jahren die Abfallentsorgung der 19 Verbandsgemeinden. Seit Beginn hat sich dabei einiges getan: Die Papiertonne wurde als kostenloses Service eingeführt, die Anzahl der Entleerungen der Biotonnen wurde erhöht. Zusätzlich wurde in den letzten Jahren die Bauschuttübernahme auf den Sammelzentren von den Gemeinden an den GABL übertragen und die Übernahmetarife wurden verbandsweit vereinheitlicht, wobei großzügige Freimengen festgesetzt wurden.
Die kostenlose Abgabe von Grünschnitt auf den Sammelzentren wurde eingeführt und gleichzeitig auch die kostenlose Abgabe von Strauchschnitt.
Diese Serviceleistungen konnten bislang aus der Müllgebühr der Restmülltonne finanziert werden. Die Preisentwicklungen der Entsorgungskosten für Bauschutt und auch am Altholzsektor zeigt leider in die "falsche" Richtung und für die nächsten Jahre sind massive Investitionen in die Altstoffsammelzentren notwendig.
Eine Anpassung der Müllgebühr, die das letzte Mal vor 11 Jahren (per 01.01.2006) vorgenommen wurde, ist deshalb
unvermeidlich.

Steigende Entsorgungskosten.
Die Preise für die Bauschuttentsorgung sind dieses Jahr wegen der Einführung der Recycling-Baustoffverordnung massiv in die Höhe gegangen. Wir erwarten in den kommenden Jahren durchschnittliche Mehrkosten von rund 30.000 Euro pro Jahr. Auch die derzeit in Begutachtung befindliche Novelle der Recyclingholz Verordnung lässt beachtliche Preissteigerungen befürchten. Für den GABL könnten dies bis zu 100.000 Euro Mehrkosten pro Jahr
bedeuten.

ASZ auf Stand der Technik bringen.
Ein Großprojekt der kommenden Jahre ist die Adaptierung der mittlerweile in die Jahre gekommenen Altstoffsammelzentren. Wichtig schon alleine deswegen, um die rechtlichen und sicherheitstechnischen
Erforedernisse zu erfüllen. Zudem muss auf den meisten Sammelzentren auch Platz für neue Sammlungen
geschaffen werden. z.B. für die getrennte Sammlung von Lithiumbatterien und -akkus. Und die Benutzerfreundlichkeit soll auch steigen: alle erneuerten ASZ erhalten Rampen über die die
Großcontainer leicht von oben befüllt werden können.
In der ersten Umbauphase, die 2018 abgeschlossen werden soll, werden vorerst rund 3,85 Mio. Euro investiert. Die Kosten werden zu einem Teil aus Rücklagen gedeckt, zum Großteil über eine Darlehensaufnahme finanziert.

MÜLLGEBÜHR AB 01.01.2017


BEISPIEL RESTMÜLLTONNE: 1 Euro mehr pro Abfuhr
Die Restmülltonne mit einem Volumen von 120 Litern und einem Abfuhrintervall von 4 Wochen ist die Standard-Tonne, die bei jedem Grundstück mit Gebäude vorhandensein muss.
Die Gebühr für diese Tonne wird von derzeit 130,- Euro auf 143,12 Euro pro Jahr angehoben. Das entspricht einer Erhöhung von 10,1 Prozent. Seit der letzten Anpassung im Jahre 2006 sind 11 Jahre vergangen. Im Vergleich: Der VPI ist im gleichen Zeitraum um über 21 Prozent gestiegen.

BEISPIEL BIOTONNE: 24 Cent mehr pro Abfuhr
Die Gebühr für die Biotonne mit einem Volumen von 120 Litern mit 42 Abfuhren wird von 110,- auf 120,12 Euro angehoben. Das entspricht ebenfalls einer Erhöhung von 10,1 Prozent. Dafür wird die größere Biotonne (240 Liter) günstiger als bisher und kostet dann nur mehr 180,- Euro.

Abgabenbescheide kommen im Februar 2017
Im Februar nächsten Jahres werden die neuen Abgabenbescheide verschickt. Sie enthalten die neuen Gebührensätze für die jeweils bei dem betreffenden Grundstück vorhandenen Mülltonnen, es muss aber nichts eingezahlt werden. Die Zahlscheine für die Müllgebühren kommen weiterhin halbjährlich vor der jeweiligen Fälligkeit (15.03. und 15.09.) per Post.


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