G. V. U. Bezirk Gänserndorf
Gemeindeverband für Aufgaben des Umweltschutzes im Bezirk GÄNSERNDORF
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Zunahme der Abfallmenge um 9,7 %

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Insgesamt sammelte der G.V.U. Bezirk Gänserndorf im Vorjahr 67.011 Tonnen an Abfällen - das sind 9,7 Prozent mehr als im Jahr 2015. Durch den kühlen, regenreichen Sommer stieg die Menge der biogenen Abfälle.


G.V.U.-Obmann Bgm. Ludwig Deltl zu dem Ergebnis: "Gerade bei steigenden Müllmengen ist die Abfallvermeidung und -trennung in den heimischen Haushalten sehr wichtig, um eine ordnungsgemäße Verwertung und Entsorgung der Abfälle zu gewährleisten."

Die 67.011 Tonnen Abfall setzen sich zusammen aus 20.882 Tonnen unverwertbarer Abfälle (Rest- und Sperrmüll, Inert- und Problemstoffe) sowie aus verwertbaren Abfällen bestehend aus 15.608 Tonnen Altstoffen und 30.521 Tonnen biogener Abfälle.

Abfallstatistik
Die Zunahme der Abfallmenge im Verbandsgebiet beruht hauptsächlich auf dem niederschlagsreichen Sommer des Vorjahres, da mehr Strauch- und Grünschnitt anfiel.

Bei fast allen Fraktionen gab es eine Erhöhung der Abfallmenge gegenüber dem Jahr 2015. So stieg die Abfallmenge bei Restmüll um 2,2 % auf 12.253 Tonnen, bei den Inertstoffen um 4,1 % auf 2.506 Tonnen. Die Menge an übernommenem Sperrmüll erhöhte sich um 5,9 % auf 5.833 Tonnen.

Altglas und Altpapier

Die im vergangenen Jahr gesammelte Menge an Altpapier blieb mit 6.489 Tonnen nahezu konstant. Beim Altglas gab es eine Abnahme um 3,3 % auf 1.618 Tonnen.

"Bei diesen beiden Fraktionen befindet sich die Sammelmoral bereits auf einem sehr hohen Niveau", erklärt G.V.U.-Obmann-Stv. Bgm. Ing. Hermann Gindl.

Zunahme beim Grünschnitt
2016 erhöhte sich die Abfallmenge bei der Biotonnen-Sammlung um 8,3 % gegenüber dem Jahr davor auf 12.940 Tonnen. Beim Grünschnitt war sogar eine Zunahme um rund 22,9 % auf 17.581 Tonnen zu beobachten - eine Folge des feuchten Sommers 2016.

Erfreulich sind die Entwicklungen bei den verwertbaren Altmetallen und Altholz: 2016 wurden mit 1.174 Tonnen um 21,7 % mehr Altmetalle gesammelt als im Jahr davor, die Menge an Altholz stieg um rund 11,2 % auf 3.294 Tonnen.

Ein Plus von 19,7 % auf 1.728 Tonnen weist die Mengenstatistik 2016 bei der Gelben-Sack-Sammlung auf. Die Menge der gesammelten Alttextilien blieb mit 445 Tonnen auf Vorjahres-Niveau.

Eine Zunahme gab es bei den gesammelten Elektroaltgeräten, nämlich um 23,5 % auf 783 Tonnen.

Auch die Problemstoff-Mengen nahmen zu, nämlich um 9 % auf 290 Tonnen.

Ein Plus um ca. 1 % auf 77 Tonnen gab es bei der Altspeisefettsammlung mit dem NÖLI.


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