GVU Melk
Gemeindeverband für Umweltschutz und Abgabeneinhebung im Bezirk Melk
Der Verband
Der GVU Melk



- Erste Gedanken zu einem gemeinsamen Verband: 1973/74
- 30.10.74 Statutenentwurf
- 35 von 41 Gemeinden treffen Beitrittsbeschluss
- 23.1.75 finden Wahlen statt
(Obmann wird der Blindenmarkt Bgm. Johann Tiefenbacher und
Stellvertreter wird der Pöchlarner Bgm. Dr. Josef Hager)
Vorstand:
Karl Donabauer (Dunkelsteinerwald),
Leopold Eigenthaler (Mank),
Rudolf Grosser (Ybbs),
Josef Höllerschmid (Pöggstall),
Alfred Lichtenschopf (Neumarkt),
Johann Schefbäck (Loosdorf)
- Deponieplätze werden gesucht, Zelking und andere Plätze werden von den Anrainern abgelehnt -> Anschluss an die NUA Pöchlarn
- Geschäftsführer Karl Kalteis wird eingestellt
- Verbandsbüro Mank wird gegründet
- 1978 startet der halbjährige Probebetrieb der Müllentsorgung mit Kunststoffcontainern in 8 Gemeinden
- Seit Jahresmitte 1979 läuft die Müllabfuhr im gesamten Verbandsgebiet
- Bis 1983 treten alle Gemeinden des Bezirkes bei (großen Anteil am gelingen der Aktion hatte Bezirkshauptmann Hofrat Fr. Hademar Lechner)
- Stand 1989:
24.000 Haushalte
20.000 Häuser
76.000 Einwohner
- 1988: Neues Abfallwirtschaftsgesetz
- Einführung der Abfallbehandlungsabgabe (Beseitigung wilder Deponie, Problemstoffsammlung,….)
- 1989: Neue Abfallwirtschaftsordnung
- Einführung der 240 l Tonne, da die 120 l Tonnen nur ungleich billiger wären
- Für große Betriebe und WHA wurde der 1100 l Container eingeführt
- 2 mal pro Jahr Sperrmüllentsorgung
- Verwendung 1989:
60 l Säcke
240 l Tonnen (411,13 ATS pro Halbjahr bei 14täg. Entleerung)
1100 l Container (2137,85 ATS pro Halbjahr bei 14täg. Entleerung)
5 m³ Mulde
14 m³ Mulde
20 m³ Mulde
- Preise im Vergleich mit anderen Verbänden/Gemeinden außerordentlich gering
- Kosten der erstmaligen Müllbehälterbeschaffung ca. 11 Millionen ATS
- Ungefährer Preis für eine Tonne Restmüll waren 649 ATS
- Durch Sortierung, Vermischung, Zerkleinerung wird Kompost erzeugt (Rottetrommel)
- Sperr- und Großcontainermüll wird nach Purgstall gebracht
- Seit 1989 eine eigene Eisenschrottentsorgung
- Einmal jährlich eine Alttextilsammlung beim Gemeindebauhof (1989: 120 t)
- Seit 1989 werden auch Altreifen und Kühlgeräte getrennt gesammelt (Der Verband kommt für das Absaugen des FCKW und Motoröles auf)
- Alle wilden Deponien im Bezirk konnten geschlossen werden
- 1984 wurde erstmals eine Problemstoffsammlung durchgeführt (der Bedarf daran wurde ständig höher, vor allem wegen der Auflagen der Deponien)
- Die Sondermüllübernahme erfolgt in den Gemeindebauhöfen 1-2 x pro Monat
- 1990 betragen die Sondermüllentsorgungskosten ca. 2,6 Mio. ATS
- Die Verbandsverwaltung ist äußerst rationell und sparsam
- Funktionäre auf freiwilliger Basis ohne Bezahlung
- Personalstand für Abfall: 5 Personen (Inkasso, Organisation, …)
- Anschaffung einer EDV-Anlage (Bescheiderstellung, Gebührenvorschreibung,…)
- Aufgaben für die Zukunft: Aufklärung zur Müllvermeidung
- Pilotprojekte zur Grundlagenforschung

Aufgabenbereich:
Vollziehung der NÖ-AWG
- Durchführung und Organisation der Müllbeseitigung im Bezirk Melk
- Transportorganisation
- Termineinteilung
- Müllbehälterdisposition
- Organisation der Sperrmüll- und Sondermüllentsorgung
- Übernahme aller Verwaltungsagenden in diesem Zusammenhang (Bescheide, Gebühreneinhebung, Mahn- und Exekutionswesen)
- Vollziehung des NÖ-AWG
Vollziehung des NÖ-Luftreinhaltungs Gesetzes
- Übernahme aller Verwaltungsagenden in diesem Zusammenhang
- Speicherung der Messergebnisse
- Statistische Auswertung
- Mahnwesen für nicht erfolgte Überprüfung
- Oberbehördliche Agenden (Kontrolle und Überblick für Fachleute)
- Messungen in Streitfällen durch Sachverständige
Weitere Tätigkeitsbereiche
- Einhebung verschiedener Gemeindeabgaben (Kosten: %-Satz)
(Getränkesteuer, Grundsteuer, Kanalgebühren, Ortstaxe, Lohnsteuersummen, Fremdenverkehrsförderungsbeitrag)

Tätigkeitsbereich: alle 40 Gemeinden mit ca. 75.000 Einwohnern

Leitung: Obmann (ein Bgm. der 40 Gemeinden), 8 Vorstandsmitglieder (8 Bgm. der 40 Gemeinden), Verbandsversammlung (alle Bgm. der 40 Gemeinden)

Bedienstete: 11 Mitarbeiter für beide Verbände bzw. alle Bereiche

Gründungsgrund für GVA:
- Einheitlichere und gerechtere Vorgangsweise bei der Gebühreneinhebung
- Auslagerung der Mahnung und Überprüfung der Abgabepflichtigen
- Beginn der Verbandstätigkeit 1.1.1980
- 20 Gemeinden des Bezirkes von Anfang an dabei
- Vorerst keine Zusammenlegung des GVU mit dem GVA (weil fast doppelt so viele Mitgliedsgemeinden)
- Mit 1.1.1991 werden die Verbände zusammengelegt, da die Anzahl der Mitgliedsgemeinden von 20 auf 37 angestiegen ist -> Einsparung von Kosten


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