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Reparieren statt neu kaufen: Die Geräte-Retter-Prämie

19. Dezember 2025 | zuletzt aktualisiert am 19. Dezember 2025
Auf dem Bild ist eine Frau mittleren Alters mit kurzen, grauen Haaren zu sehen. Sie trägt einen hellvioletten Pullover und eine silberne Armbanduhr. Um ihren Hals hängen rote Lesebrillen. Die Frau hält ein kleines elektrisches Gerät mit Kabel in den Händen, vermutlich prüft sie es oder betrachtet es genauer. Sie befindet sich in einem Second-Hand- oder ReUse-Laden, umgeben von Regalen voller unterschiedlichster Gegenstände: Küchengeräte, Bücher, Bilderrahmen, Lampen und Spielzeug. Im Vordergrund ist ein pinkes Plüschspielzeug erkennbar. Der Hintergrund zeigt weitere Regale mit Büchern und Haushaltsartikeln, was den Eindruck eines gut sortierten, aber abwechslungsreichen Shops vermittelt. Das Bild strahlt eine ruhige, konzentrierte Stimmung aus.

Rund um Weihnachten läuft zu Hause vieles auf Hochtouren. Backrohr, Staubsauger, Geschirrspüler und Waschmaschine laufen im Dauereinsatz, damit die Feiertage gelingen. Doch kaum sind die Festtage vorbei, macht ausgerechnet ein Haushaltsgerät schlapp: Der Kühlschrank beginnt zu rumpeln oder die Waschmaschine streikt. Dann stellt sich die entscheidende Frage: Reparieren oder neu kaufen? Genau hier setzt die neue Geräte-Retter-Prämie an. Sie macht Reparieren statt Wegwerfen einfacher und leistbarer und schont damit Umwelt und Geldbörse gleichermaßen. 

Reparieren statt Wegwerfen 

Die neue Geräte-Retter-Prämie löst den bewährten Reparaturbonus ab und startet am 12. Jänner 2026. Sie unterstützt gezielt Reparaturen, Service und Wartung gängiger Haushaltsgeräte – von Kaffeemaschinen und Waschmaschinen über Computer bis hin zu Werkzeugen.  Ausgenommen sind Handys, E-Bikes und Wellnessgeräte. Folgende Elektrogeräte und Elektronikgeräte sind im Rahmen der Förderungsaktion „Geräte-Retter-Prämie“ förderungsfähig:

  • Haushaltsgroßgeräte: Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen, Wäschetrockner sowie Geräte zum Kochen, Backen und Spülen

  • Haushaltskleingeräte: Kaffeemaschinen, Küchenkleingeräte, Bügel- und Schuhpflege

  • Klima- und Raumgeräte: Klimakleingeräte, Wärmekleingeräte, Wettermessgeräte, Geräte zur Raum- und Bodenpflege und Innenleuchten

  • Gesundheits- und Pflegegeräte: Hörgeräte und Geräte zur Krankenpflege

  • Technik, Büro und Freizeit: Computer, -zubehör und Bildschirme, Bürokleingeräte, Hi-Fi, TV, Kameras, Baby- und Kinderartikel, Werkzeug und Geräte zurm Nähen und Handarbeiten

Durch die längere Nutzung funktionstüchtiger Geräte sinkt der Rohstoffverbrauch, Elektroschrott wird vermieden und CO-Emissionen werden reduziert – ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft in Österreich. Eine Übersicht weiterer Anlaufstellen zum Thema „Reparatur“ in Niederösterreich, darunter auch Repair Cafés, finden Sie hier:

So funktioniert die Geräte-Retter-Prämie

Österreichische Privatpersonen erhalten eine Förderung für Kostenvoranschläge sowie für Reparatur, Service oder Wartung von Haushaltsgeräten bei geprüften Partnerbetrieben. Die zentrale Online-Plattform garantiert Qualität, Transparenz und Zuverlässigkeit – einfach und unkompliziert. 

  • Schritt 1: Beantragen Sie den Geräte-Retter-Bon für Reparatur, Service, Wartung oder Kostenvoranschlag auf www.geräte-retter-prämie.at. 

  • Schritt 2: Einlösen des Bons nach Werkleistung oder Kostenvoranschlag beim Partnerbetrieb unter Begleichung der Rechnung. 

  • Schritt 3: Überweisung der Förderung durch die KPC.

     

Auf dem Bild ist eine fröhliche Waschmaschine mit Armen und Beinen zu sehen, die einen Schraubenschlüssel und einen Schraubendreher in den Händen hält. Sie wirkt wie ein Maskottchen für Reparaturen und trägt ein lächelndes Gesicht im Bullauge. Daneben steht der Schriftzug „GERÄTERETTER PRÄMIE“ in großen blauen Buchstaben, ergänzt durch einen bunten Energiepfeil und den roten Kreis mit der Aufschrift „Bring’s wieder zum Laufen!“.

Finanzielle Unterstützung im Überblick 

0 Euro Förderung pro Gerät für Reparatur, Service oder Wartung

Die Geräte-Retter-Prämie deckt 50 Prozent der Kosten für Reparatur, Service oder Wartung ab – bis zu einem Höchstbetrag von 120 Euro pro Gerät. Auch Kostenvoranschläge werden mit 50 Prozent gefördert, bis zu einem Maximum von 30 Euro. Damit sinkt die Hemmschwelle, defekte Geräte überprüfen und instand setzen zu lassen, anstatt sie vorschnell zu ersetzen – ein klarer Vorteil für Umwelt, Haushaltsbudget und regionale Reparaturbetriebe. 

Vorteile für Umwelt und Region

Jede Reparatur verlängert die Lebensdauer von Geräten, spart wertvolle Ressourcen und stärkt die heimische Reparaturwirtschaft. Funktionsfähige, aber nicht mehr benötigte Geräte verdienen eine zweite Chance statt der Entsorgung: Auf der Plattform www.sogutwieneu.at lassen sie sich regional in Niederösterreich einfach verkaufen oder verschenken. Weitere Möglichkeiten wie Second-Hand-Läden, Reparaturcafés, Tauschbörsen und ReUse-Shops finden Sie übersichtlich auf der Re4U-Karte. Am Ende ihrer Nutzungsphase können defekte Elektrogeräte kostenlos bei Sammelstellen oder direkt beim Neukauf beim Handel zurückgegeben werden – so schließen Sie den Kreislauf, schonen Ressourcen und unterstützen die regionale Wirtschaft. 

Wo können defekte Elektroaltgeräte in Niederösterreich abgegeben werden? 

Über folgenden Link können Sie Ihre nächste Sammelstelle abrufen:

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